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Christentum

Ich bin evangelisch-lutherisch getauft und konfirmiert. Hatte ansonsten nie Bezug zur organisierten Religion, aber großes Interesse an den Möglichkeiten, die die literarischen Werke der Weltreligionen zum Verständnis des Wesens der Menschen bieten.
Es soll also gemäß einiger Schriften einmal einen Mann gegeben haben, einen Galiläer, genannt Jesus, der vor ca. 2000 Jahren, zu Beginn des Fischezeitalters, viel Aufregung verursacht haben soll. Eines Tages entdeckte dieser wohl eine Begabung bei sich, die es ihm ermöglichte, den Menschen aufzuzeigen, dass der Glaube stärker als die Materie ist. Er war außerdem rhetorisch sehr begabt und konnte sich geschickt so ausdrücken, dass jeder seine Botschaft entsprechend seinem eigenen Verständnishorizonte verstehen konnte. [s. Spektrum des Verstandes]

Wie sich im Laufe der Geschichte herausgestellt hat, lassen sich gerade die monotheistischen Religionen (besonders Christentum und Islam) wunderbar als Druckmittel auf die Gläubigen nutzen. Dadurch sind sie ein ideales Mittel, durch Regeln, die man auf den jeweiligen Gott zurückführt, die Ordnung in einer Gemeinschaft aufrechtzuerhalten, aber auch den Machtanspruch der Herrschenden zu sichern.
Das ist sicherlich auch einer der Gründe, warum sich diese Religionen so weiter Verbreitung erfreuen.
Zunächst bestand aber die Gefahr, dass sich das Gottesbild der damaligen Menschen hätte verändern können und sie schwieriger regierbar geworden wären. Also musste Jesus beiseite geschafft und seine Botschaft von den folgenden Generationen machtgerecht interpretiert werden.

Was aber war seine eigentliche Botschaft, was hat er den Menschen gebracht? Auch Albert Einstein hat bewiesen, das Geist über die Materie herrscht. Diese Erkenntnis wurde nicht halb so hysterisch aufgenommen wie damals und er wurde auch nicht dafür gekreuzigt. Schlimmstenfalls wurde er ignoriert. Lag wohl daran, dass er es in nüchternen Beobachtungen winziger "Teilchen" ausdrückte statt in spektakulären Heilungen.
Viele Schamanen auf der Welt haben ähnliche Fähigkeiten wie Jesus, nutzen sie schon immer für ganz pragmatische Zwecke. Das allein kann also nicht so neu gewesen sein.

Das Neue war der Versuch, die Menschen zum Bewusstsein ihrer selbst zu führen, ihnen einen Weg aufzuzeigen, die Materie zu überwinden und sich selbst als spirituelles Wesen zu erkennen.
Ein wichtiger Teil davon ist meines Erachtens die Demut, die ich fortan mit dem römischen Kreuz verbinde. Die Erkenntnis, dass alles was mir begegnet, eine Station auf meinem Lebensweg ist, eine Aufgabe, an der ich wachsen kann. Wenn ich sie annehme, bringe ich mich und als grössere Einheit die Menschheit einen Schritt weiter - nehme ich sie nicht an, verliere ich die Verbindung zur Schöpfung und damit zu meiner Lebenskraft, werde zum leblosen Abbild meiner selbst wie so viele heutzutage, die sich nur noch von ihrem Leben ablenken und scheinbar sinnlos dahinvegetieren.

Hierin sehe ich heute den Grund, warum das Christentum immer noch existiert und was seine Aufgabe in der heutigen Welt ist. Demut zu lehren!



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