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Liebe und Eifersucht


Die Liebe braucht nur sich selbst. Sie ist einfach, ich kann sie nicht greifen, ich kann sie nur zulassen. Und wenn sie dann da ist, brauche ich nichts mehr zu wollen, da ich dann zuFrieden bin, mit der Schöpfung verbunden und alles bekomme, was ich brauche, um mich entwickeln zu können.

Was nimmt es mir dann, wenn mein(e) Partner(in) mit einem/einer anderen zusammen ist? Liebe kann sich nur in Freiheit entfalten, und wenn er/sie und ich uns zusammenketten würden, hätte sie keinen Platz mehr zwischen uns.

Wenn es sich ergibt, kann uns doch gar nichts besseres passieren, als dass neue Energie dadurch auch in unsere Beziehung kommt! Auch hat dadurch ein weiterer Mensch die Möglichkeit, an unserer teilzuhaben, was uns allen auf unserem Weg weiterhilft.

Ich glaube, es ist möglich, Liebe auf unterschiedlichste Art und Weise zu erfahren. In jeder Situation, in der ich es schaffe, mich zu öffnen, sei es beim Meditieren, bei der Arbeit, im wirklichen Kontakt mit anderen Menschen...

Im Kontakt mit Menschen kann es allerdings passieren, dass ich mich ver-liebe (im Sinne von: ver-laufen, ver-gessen, ver-lieren, also irgendwie in die ver-kehrte Richtung). Die Emotionen, die mich in einer solchen Situation bewegen wollen, versprechen mir alles, was ich will, geben mir aber nichts, was ich brauche. Dieses plötzliche Entflammen hat möglicherweise seine Begründung darin, dass ich mit dem Objekt der Begierde eine gemeinsame dunkle Stelle habe, die wir durch unser Zusammentreffen lösen können.

Ähnlich verhält es sich übrigens mit Hassgefühlen, hier zeigt mir das Objekt womöglich Seiten, die ich an mir selbst nicht ausstehen kann. Deswegen sagte Jesus: "Liebe deine Feinde." Denn diese helfen mir, mich selbst zu erkennen, was mir letztlich ermöglicht, mich zu einem ganzen Wesen zu entwickeln und willentlich wieder mit der Schöpfung zu vereinen.

Alles bringt mich weiter auf meinem Weg. Wenn ich das verstehe, gehe ich in Liebe. Hört sich etwas schwülstig an. Romantische Gefühle haben damit aber nichts zu tun.

Liebe bedeutet für mich Verbindung zur Schöpfung mit all Ihren Anforderungen oder Aufgaben, die sie an mich hat. Das beinhaltet natürlich "schöne" wie auch "unschöne" Gefühle.

Es ist genau wie mit dem Zucker. Wenn ich immer nur das süßeste haben will, nämlich raffinierten weißen Zucker, kriege ich nie genug davon, weil mich es ähnlich wie Kokain oder Heroin, in Hochphasen zwingt, die auf natürlichem Wege nur in Verbindung mit den Techniken/Eigenschaften zu erreichen sind, die mir auch helfen, diesen Zustand zu verarbeiten. Da ich diese künstlich erzeugten Hochphasen nicht verarbeiten kann, werde ich davon krank (in diesem Fall die Bauchspeicheldrüse).

Solche Sucht entwickelt mein Ego aber nur, wenn ich nicht verbunden bin, wenn ich keine Liebe empfinden kann. Es sucht dann ständig nach Befriedigung, und die Dosis muss stetig gesteigert werden, da die Reizschwelle ebenso ansteigt. Auch die Eifersucht gehört hier hin, da ihr der Glaube zugrunde liegt, dass ich Verbindung (Liebe) nur mit einem bestimmten Menschen erreichen kann. Dabei ist es dann auch egal, ob der andere das auch so sieht.

Dass das nicht auf Dauer funktioniert, liegt auf der Hand. Aber die meisten Menschen denken doch jedesmal, wenn sie sich verlieben (sich einen Schuss setzen), dass es mit diesem klappen wird. Die ganze Gesellschaft scheint danach süchtig zu sein, im Fernsehen geht es um kaum etwas anderes. Unendlich wird wiederholt, dass die Bindung an irgendeinen Menschen mich glücklich machen könne. Beim Heroin haben wir es schneller gemerkt...


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